B4C - Business for Climate

Neue Förderungen machen umweltfreundliche Energienutzung für Unternehmen noch attraktiver. B4C bietet aktuelle, gebündelte Infos, wie Betriebe von Klimaschutzmaßnahmen profitieren können: Broschüren zu E-Mobilität, Energieeffizienz, nachhaltiger Kühlung oder PV- und Speicherlösungen stehen als kostenloser Download zur Verfügung.

Wirksam und wirtschaftlich: Zahlreiche heimische Betriebe haben schon erfolgreich unterschiedlichste Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt. Sie beweisen: Praktikable Technologien sind reichlich vorhanden, und das zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten.

Mit vielen Praxisberichten und Beispielen aus Betrieben gespickt sind daher die Broschüren des Energieinstituts der Wirtschaft. Sie erklären erprobte Maßnahmen anschaulich und allgemein verständlich: technische Grundlagen und Umweltvorteile werden kurz erläutert, Vor- und Nachteile abgewogen und attraktive Förderungsmöglichkeiten angeführt.

NICHT VERGESSEN: Investitionsprämie bis 28.2.2021 beantragen!

Investitionen in ökologische Maßnahmen werden durch die Investitionsprämie in Höhe von 14 %, noch attraktiver, denn eine Kombination dieses Zuschusses mit anderen nationalen und europäischen Förderinstrumenten ist zulässig. Anträge können von 1. September 2020 bis 28. Februar 2021 über die AWS gestellt werden. 
Die Förderrichtlinie und ein FAQ-Dokument enthalten die Detailinformationen. Dort finden sich auch die Angaben dazu, welche Investitionen in die besonders begünstigten Kategorien "Ökologisierung", "Digitalisierung" und "Gesundheit" fallen.

Die vom Klima- und Energiefonds unterstützte Informations- und Mobilisierungsinitiative B4C - business4climate will den heimischen Unternehmen - und insbesondere KMU - bewährte Möglichkeiten aufzeigen, Energie umweltfreundlich zu nutzen und daraus auch wirtschaftliche Vorteile zu ziehen. So können sie eine wichtige Rolle in der Energiewende spielen.

B4C: Energieeffizienz für Betriebe (Cover)

> Energieeffizienz für Betriebe. Praktische Maßnahmen, Beratung, Förderungen, Kostenvorteile

Unternehmen können sich einen schnellen Überblick verschaffen über typische Maßnahmen, mit denen Energie und somit auch Geld gespart werden kann – in etlichen Fällen auch ohne nennenswerte Investitionen. Welche erprobten Technologien stehen zur Verfügung? Wie können Sie Ihre Belegschaft einbinden? Welche Förderungen gibt es für Beratung und für Investitionen?

Die Broschüre bündelt nützliche Tipps zu wesentlichen Fragestellungen und wichtige Links – von den derzeit besonders attraktiven Förderangeboten bis zu einschlägigen Weiterbildungen.

Praxisbeispiele veranschaulichen die vielfältigen Möglichkeiten, wie Unternehmen Energie sparen und daraus auch finanzielle Vorteile ziehen können. Drei Beispiele:

  • Dank Energiemanagement hat ein Baustoffe-Hersteller mit einem Bündel an Maßnahmen die Energiekosten entscheidend senken können; allein die die Optimierung des Brennprozesses bringt eine jährliche Einsparung von drei Millionen kWh Gas.
  • Ein Familienunternehmen prodziert Speiseeis. Es nutzt nun die Abwärme der Kühlgeräte und spart so 80 Prozent der Energie für Warmwasser.
  • Durch Energieeffizienzmaßnahmen verringert eine Bäckerei den Gasverbrauch um 4.100 kWh täglich; sowohl die Finanzierung als auch die Umsetzung ist dem Betrieb von einem Contracting-Partner abgenommen worden.

> Umdenken / Umlenken zu E-Mobilität. Wirtschaftliche Vorteile für Betriebe

Immer mehr Betriebe setzen auf Elektrofahrzeuge, die mit ihren weit günstigeren Betriebs- und Treibstoffkosten über die Nutzungsdauer wirtschaftlicher sind als mit Diesel oder Benzin angetriebene KFZ: Nicht umsonst entfielen 2019 mehr als 80 % der Neuzulassungen von E-Fahrzeugen auf Unternehmen, juristische Personen und Gebietskörperschaften.

Einige Beispiele aus der Broschüre: Ein Vorarlberger Bauunternehmer rechnet vor, wie viel er sich durch E-Mobilität jährlich einspart; die Österreichische Post, größter gewerblicher E-Mobilitäts-Nutzer des Landes, hat die hohe Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit E-Fahrzeugen erhoben; ein Salzburger Hotelier setzt auf ein innovatives Geschäftsmodell und finanziert sich die E-Flotte gänzlich über Zimmer-Kontingente.

> Kühlen mit Sonnenenergie und Abwärme. Eine Option für Ihr Unternehmen?

Mit zunehmend häufigeren Hitzetagen wird auch der Bedarf nach Kühlung und Klimatisierung steigen. Um diesen auf nachhaltige Weise decken zu können, steht eine Reihe von ausgereiften Technologien zur Verfügung, die zur Senkung der Energiekosten, zur Unabhängigkeit von (fossilen) Rohstoffen und zur Versorgungssicherheit beitragen. Besonders vorteilhaft an solaren Kühlanlagen ist unter anderem, dass sie genau dann am meisten Kälteenergie erzeugen können, wenn die Erwärmung durch die Sonne am größten ist.

Das illustriert etwa ein kleines, aber ausgeklügeltes Niedrigenergie-Bürogebäude in Oberösterreich. Welcher Wiener Süßigkeiten-Hersteller wandelt überschüssige Abwärme in Kälte um? Wie hat es eine Mühlviertler Brauerei und Destillerie angestellt, die PV-Anlage, die Strom für ihre Kühlung liefert, sozusagen mit Bier zu bezahlen? Diese und viele weitere Beispiele für nachhaltige Kühlsysteme und innovative Finanzierungsmöglichkeiten sollen dazu motivieren, diese Option im Bedarfsfall auch für den eigenen Betrieb in Erwägung zu ziehen.

> PV-Anlagen und Speicherlösungen für Unternehmen

Die Kraft der Sonne zur Stromerzeugung zu nutzen hat sich bei Unternehmen bestens bewährt und ist auch wirtschaftlich eine sinnvolle Investition: Photovoltaikanlagen zeichnen sich durch geringe Wartungs- und Instandhaltungskosten aus, zudem sind sie ein sichtbares Signal für Innovationsbereitschaft und Engagement für Nachhaltigkeit. Mit Stromspeichern können Unternehmen ihren selbst erzeugten Solarstrom noch effizienter und flexibler nutzen.

Diese Ausgabe der Reihe Business for Climate stellt nicht nur gangbare technische Lösungen vor, sondern auch Förderungen (aktualisiert Jan. 2021) und attraktive Finanzierungsmodelle, dank denen interessierte Unternehmen sowohl die Errichtung als auch den laufenden Betrieb auslagern können.

Zahlreiche Praxisbeispiele veranschaulichen die Vielfalt lukrativer Nutzungsmodelle: Vom Transportunternehmen, bei dem der Stromspeicher den Verbrauch in den Abendstunden abdecken hilft, bis zum Möbelhersteller, der seine Dachflächen vermietet für ein Solarkraftwerk; das mit Bürgerbeteiligung umgesetzt worden ist.