B4C - Business for Climate

Wirksam und wirtschaftlich: Klimaschutzmaßnahmen für Unternehmen

Zahlreiche heimische Betriebe haben schon erfolgreich unterschiedlichste Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt. Sie beweisen: Praktikable Technologien sind reichlich vorhanden, und das zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten.

Die vom Klima- und Energiefonds unterstützte Informations- und Mobilisierungsinitiative B4C - business4climate will den heimischen Unternehmen - und insbesondere KMU - bewährte Möglichkeiten aufzeigen, Energie umweltfreundlich zu nutzen und davon auch wirtschaftlich zu profitieren. So können sie eine wichtige Rolle in der Energiewende spielen und ihren Beitrag zur Erreichung der Ziele leisten, die in der Klima- und Energiestrategie #mission2030 und im Programm der österreichischen Bundesregierung gesteckt wurden.

Mit vielen Praxisberichten und Beispielen aus Betrieben gespickt sind daher die Broschüren des Energieinstituts der Wirtschaft. Sie richten sich nicht nur an die Energie-Spezialisten im Unternehmen, sondern erklären erprobte Maßnahmen anschaulich und allgemein verständlich: technische Grundlagen und Umweltvorteile werden kurz erläutert, Vor- und Nachteile abgewogen und attraktive Förderungsmöglichkeiten angeführt.

Als kostenlose Downloads stehen derzeit zur Verfügung:

> Umdenken / Umlenken zu E-Mobilität. Wirtschaftliche Vorteile für Betriebe

Immer mehr Betriebe setzen auf Elektrofahrzeuge, die mit ihren weit günstigeren Betriebs- und Treibstoffkosten über die Nutzungsdauer wirtschaftlicher sind als mit Diesel oder Benzin angetriebene KFZ: Nicht umsonst entfielen 2019 mehr als 80 % der Neuzulassungen von E-Fahrzeugen auf Unternehmen, juristische Personen und Gebietskörperschaften.

Einige Beispiele aus der Broschüre: Ein Vorarlberger Bauunternehmer rechnet vor, wie viel er sich durch E-Mobilität jährlich einspart; die Österreichische Post, größter gewerblicher E-Mobilitäts-Nutzer des Landes, hat die hohe Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit E-Fahrzeugen erhoben; ein Salzburger Hotelier setzt auf ein innovatives Geschäftsmodell und finanziert sich die E-Flotte gänzlich über Zimmer-Kontingente.

> Kühlen mit Sonnenenergie und Abwärme. Eine Option für Ihr Unternehmen?

Mit zunehmend häufigeren Hitzetagen wird auch der Bedarf nach Kühlung und Klimatisierung steigen. Um diesen auf nachhaltige Weise decken zu können, steht eine Reihe von ausgereiften Technologien zur Verfügung, die zur Senkung der Energiekosten, zur Unabhängigkeit von (fossilen) Rohstoffen und zur Versorgungssicherheit beitragen. Besonders vorteilhaft an solaren Kühlanlagen ist unter anderem, dass sie genau dann am meisten Kälteenergie erzeugen können, wenn die Erwärmung durch die Sonne am größten ist.

Das illustriert etwa ein kleines, aber ausgeklügeltes Niedrigenergie-Bürogebäude in Oberösterreich. Welcher Wiener Süßigkeiten-Hersteller wandelt überschüssige Abwärme in Kälte um? Wie hat es eine Mühlviertler Brauerei und Destillerie angestellt, die PV-Anlage, die Strom für ihre Kühlung liefert, sozusagen mit Bier zu bezahlen? Diese und viele weitere Beispiele für nachhaltige Kühlsysteme und innovative Finanzierungsmöglichkeiten sollen dazu motivieren, diese Option im Bedarfsfall auch für den eigenen Betrieb in Erwägung zu ziehen.

Bald folgen weitere Ausgaben:

  • PV-Anlagen und Kleinspeicher für Gewerbe und Industrie
  • Das Einmaleins der Energieeffizienz für KMU