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Projekte im Rahmen der KMU-Initiative zur Energieeffizienzsteigerung – „Energieeffizienzscheck“


Im Jahresprogramm 2008 des Klima- und Energiefonds ist die KMU-Initiative zur Energieeffizienzsteigerung als Programmschwerpunkt beschlossen worden.


Das Energieinstitut der Wirtschaft hat wesentlich an der Entstehung dieses Projekts mitgewirkt und wurde mit der Durchführung der Programmkoordination beauftragt.


Das EIW war auch betraut mit der  Informationsvermittlung - einerseits für Berater (Informationsworkshop) und andererseits für die Zielgruppe des Schecks (Kommunikationsoffensive).


Außerdem erstellte das EIW auch eine Reihe von Auswertestudien:

 
  • Ermittlung der Kennwerte zur Energieeffizienz von Branchen

  • Ermittlung von Motivations- und Demotivationsfaktoren

  • Möglichkeiten eines Zertifikatemarktes für Energieinvestitionen in KMU




Kurzinformationen zu den Projekten

 

► Koordination

 

Um den Energieeffizienzscheck möglichst wirksam einzusetzen, erfolgt eine Feinjustierung mit den wesentlichen Förderinstanzen auf Bundes- und Länderebene.

Im Wesentlichen sollen Synergien zu den Förderangeboten der Länder und Wirtschaftskammern entstehen – der Energieeffizienzscheck kommt als ein Komplementärangebot zum Einsatz, der Klein- und Mittelbetrieben als Einstiegshilfe zu umfangreicheren Beratungs- und Förderangeboten dient.


► Informationsworkshop

 

Im Rahmen von Informationsworkshops werden den KMU-EnergieberaterInnen die Anforderungen des Klima- und Energiefonds an die Energieberatung vermittelt und eine spezielle Einführung in die Verwendung der standardisierten Auswertetools gegeben.



Diese Informationsworkshops sind für alle EnergieberaterInnen obligatorisch – außer für EnergieeeffizienzberaterInnen des Energieinstituts der Wirtschaft (EIW-EnergieberaterInnen).


► Kommunikationsoffensive

 

Die Kommunikationsoffensive ist ein wichtiges Instrument, um Klein- und Mittelbetriebe für die Bedeutung von Energieeffizienz zu sensibilisieren und die im Rahmen des Projekts gesetzten Maßnahmen als zukunftsweisende Werte für die Allgemeinheit zu vermitteln.

Die Klein- und Mittelbetriebe werden insbesondere über die Wirtschaftskammern der Länder und ihre Fachverbände kontaktiert – per direct mailing, bei Informationsveranstaltungen und via Medien. Die KMU-Initiative wird so in sämtlichen Bundesländern präsent sein. Wichtiges Ziel ist, dass sich einzelne Branchen direkt angesprochen fühlen.

Im Rahmen der Kommunikationsoffensive werden auch aus der KMU-Initiative hervorgegangene Best-Practice-Beispiele medial präsentiert, die ebenso zur Identifikation mit einer Branche wie mit einer Region dienen.


► Kennwerte zur Energieeffizienz in KMU

 

Es ist international üblich, den Energieverbrauch innerhalb von Branchen nach Kennwerten (Benchmarks) zu beurteilen. Aus Österreichs kleinteiliger KMU-Landschaft liegen nur wenige aktuell gültige Daten vor.

Die KMU-Initiative bietet im Vergleich zu bisherigen Aktionen den Vorteil einer relativ großen Zahl von Beratungen samt einer österreichweit standardisierten Auswertung. So können auf einer einheitlichen Auswertung basierende Aussagen gemacht werden, wie einzelne Branchen im Vergleich zum Mittelwert und zu Best-Practice-Beispielen aufgestellt sind.

Der  Zwischenbericht der Studie ist als Download verfügbar.


► Motivations- und Demotivationsfaktoren zur Energieeffizienzsteigerung von KMU

 

Dieses Programm nutzt auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Erhebung „Energieeffizienz in Österreichs Klein- und Mittelbetrieben“.

Diese Erkenntnisse werden mit der Praxis der KMU-EnergieberaterInnen (Endberichte) wie auch mit den Erfahrungen anderer auf diesem Gebiet tätiger Organisationen (etwa der Koordinationsstellen der klima:aktiv-Programme und verschiedener Förderstellen) verknüpft, um daraus praktische Werkzeuge für die Motivation von Betrieben zu entwickeln.

Auf Basis dieser Erkenntnisse werden Empfehlungen und Vorschläge erarbeitet, die in zukünftige Förderprogramme oder andere Steuerungsmechanismen einfließen sollen.


► Zertifikatemarkt für Energieinvestitionen in KMU

 

Die Begleitstudie zum Zertifikatemarkt will Übersicht schaffen über den derzeitigen Diskussions- und Umsetzungsstand im Handel mit Emissionsreduktionszertifikaten für Maßnahmen in KMU.
Aus der KMU-Initiative werden wichtige Informationen über Potenziale von CO2-Reduktionen in verschiedenen Branchen hervorgehen. Daher soll auch ein für Klein- und Mittelbetriebe praxistaugliches Modell erarbeitet werden, um CO2-Reduktionen zu ermitteln und zu dokumentieren – dieses Modell kommt bei der Auswertung und Dokumentation der KMU-EnergieberaterInnen zum Einsatz.
In einer abschließenden Studie werden Empfehlungen ausgearbeitet, wie ein „freiwilliger Zertifikatemarkt“ für Domestic Offset Projects oder nationale Ausgleichsprojekte organisiert sein könnte.

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Folder KMU-Scheck.pdf