Umfrage zur Energieeffizienz in Österreichs Klein- und Mittelbetrieben: Relevanz, Grad der Umsetzung und Wissensstand
Durchführungszeitraum: November 2008 bis Oktober 2009 Projektpartner: ACNielsen Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend Wirtschaftskammer Österreich Wirtschaftskammer Wien | |||||
| Die Befragung „Energieeffizienz in Österreichs Klein- und Mittelbetrieben: Relevanz, Grad der Umsetzung und Wissensstand 2009“ wurde durchgeführt, um ein repräsentative Bild zu bekommen, welchen Stellenwert Energieeffizienz in kleinen und mittleren Betrieben hat. Das Energieinstitut hat in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Österreich, der Wirtschaftskammer Wien und dem Wirtschaftsministerium (BMWFJ) von Juli bis Oktober 2009 eine Online-Umfrage durch. Das international renommierte Marketing-Informationsunternehmen ACNielsen ist für den technischen Ablauf der Befragung verantwortlich. Erfragt wurden neben „hard facts“ wie dem aktuellen Energieverbrauch oder der Art der verwendeten Energieträger vor allem auch „soft facts wie etwa:
Eingesparte Energiemengen nach Die Studie hat gezeigt, dass Energie für Klein- und Mittelbetriebe durchaus ein relevantes Thema ist: 835 Unternehmen – verteilt über alle Bundesländer und Branchen – nahmen sich die Zeit, über 50 Fragen zu beantworten.
| Ergebnisse der Umfrage zu Bedeutung und Wissensstand von Energieeffizienz in Österreichs Klein- und Mittelbetrieben
Nur in 9 % der Unternehmen gibt es eigene Energiebeauftragte. 57 % der Betriebe geben an, in den letzten 3 Jahren Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz umgesetzt zu haben. 38% können aber keine Angaben zu den erzielten Einsparungen machen.
Die Beratungen haben mehrheitlich (zu 53%) zur Umsetzung von konkreten Energiesparmaßnahmen geführt. Von den beratenen Unternehmen haben 28% die Beratungsempfehlung direkt umgesetzt, zwei Drittel der Unternehmen (62%) haben die Beratungsergebnisse in die Entscheidungsfindung zumindest mit einbezogen.
Insgesamt haben 59% der teilnehmenden KMUs Interesse an einer geförderten Energieberatung. In den Branchen Tourismus / Freizeitwirtschaft und Transport / Verkehr ist das Interesse noch größer – hier melden gut 70 % der Betriebe Bedarf an.
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